Weltenbrecher „Karthasis
Atmosphätischer Black Metal
Self Released
VÖ: 28. März 2026

Es ist erst zwei Jahre her, da wurde das Wiener Quartett Weltenbrecher aus den Scherben von Velot (österreichische Black/Death Band) gegründet. Mit „Karthasis“ veröffentlichen sie ihr erstes Full Length Album. Stilistisch geht es in Richtung atmosphärischen Black Metal. Der Opener „Alone In The Forest“ leitet das Album wunderbar ein. Akustische Sequenzen, Growls, das Einsetzen des gesamten Rythmusapparates und sägende Gitarren. Die Lyrics sind gut verständlich und sorgen beim Titel für Gänsehaut – ein Opener, wie er besser nicht sein hätte können. Doch ganz egal ob der Song nun „Restless“, „Mountain“ oder „Pripyat“ heißt, die sägenden, melodischen Gitarren sind typisch für den Sound von Weltenbrecher. Der Song „Kathedrale“ beginnt mit Kirchenglocken und Chor und geht danach in eine ungestüme Black Metal Nummer über. Auffallend ist der leichte Hall auf der Stimme von Sänger Ulhednar. Als Anspieltipp möchte ich den Track „Depression“ nennen. Nach zurückhaltendem Beginn, wird in tiefer Stimme gegrowlt oder gescreamt und die Gitarren und das Schlagzeug erzeugen ein stampfendes Riff. Mitreißend, dunkel und bedrückend beschreibt „Depression“ treffend. Unterm Strich ist „Karthasis“ ein starkes Album geworden, auf dem es nicht nur Englisch sprachige Songs gibt, sondern zum Beispiel mit „Nebelmeer“ auch deutschsprachiges Material. Die Vielfalt ist groß, man darf gespannt sein, was man von Weltenbrecher noch hören wird.
dsbmfreak
Tracklist „Karthasis“
- Alone In The Forest
- Nebelmeer
- Pripyat
- Deathkorpse
- Mountain
- Resless
- Kathedrale
- Depressiom
Link: Weltenbrecher
