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Dunkelhate Society – Dark Metal Community in Graz

Dunkelhate Society
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Metalcore KOnzert

Core & More

United Colors Events und Grazer Spielstätten präsentierten gemeinsam ein neues Highlight für den Grazer Festivalkalender: Am 7. Juni 2026 verwandelte sich das legendäre Open-Air-Gelände der Schloßbergbühne Kasematten beim CORE&MORE in das Epizentrum kompromissloser Sounds, energiegeladener Liveshows, Szenevielfalt und echte Attitude.

CORE&MORE ist die neue Plattform für alle, die feiern, was laut ist: Mitten im historischen Gemäuer der alten Befestigungsanlage trifft Metalcore auf HardcorePost-Hardcore auf Punk-DriveMoshpit auf Community-Feeling. Wer bei harten Breakdowns, massiven Shouts und energiegeladenem Stage-Charisma in Ekstase gerät, sollte sich dieses Datum fett im Kalender markieren.

mit Region Graz

Konzertbericht

Nun gibt es endlich den Konzertbericht vom Core & More Metalcore Festival, welches am 7. Juni 2026 auf den Kasematten am Grazer Schloßberg statt fand. Gespielt haben sechs Bands: CovenDeath, Opal In Sky, All Faces Down, Silent Planet, Any Given Day und als Headliner Bury Tomorrow.

Den Opening Slot ergatterte sich die Grazer Deathcore Band CovenDeath, indem sie den Kleine Zeitung Bandcontest gewannen. Man muss sagen, dass die Grazer die mit Abstand am härteste Band des Abends waren. Sie waren sichtlich bemüht, das zahlreiche Publikum zu animieren, was als erster Act um 15 Uhr nicht unbedingt einfach war. Doch der erbarmungslose Deathcore fegte über die Menge hinweg und verbreitete gute Stimmung.

Der Zeitplan wurde sehr genau eingehalten und so standen um 15.45 Uhr die Kanadier Opal In Sky auf der Bühne. Das Quartett trat ohne (live) Bassisten auf, jedoch mit zwei Sängern. Die Zwillingsbrüder Dylan und Tyson sorgten für die Lyrics, doch dem nicht genug. Vom Band kam noch eine dritte Gesangsspur und sorgte ein wenig für Verwirrung. Nichts desto trotz kamen die Kanadier sehr gut an und so entstanden vor der Bühne die ersten Circle Pits.

Als nächstes standen das Wiener Post Hardcore Quintett All Faces Down auf der Bühne. Diesen Gig hab ich leider aufgrund des Interviews mit Any Given Day verpasst.

Gegen 17.30 Uhr enterten die Amerikaner Silent Planet die Bretter, die die Welt bedeuten und sorgten für eine mitreissende Show. Die 2010 gegründete Metalcore Band schaffte mit Rauchschwaden und etwas Licht die passende Stimmung. Für das Quartett war es der allererste Auftritt in Österreich und das Publikum dankte es den Musikern mit einer Wall Of Death und einem wilden Moshpit. Selbst die experimentellen Drum n Base Parts wurden vom Schlagzeuger perfekt live umgesetzt. Sänger Garret Russel lies mit einem lauten “Fuck Fascism” Schrei alle Dämme brechen und traf den Nerv der Zeit.

Um 19.15 Uhr hatten die Deutschen Any Given Day Zeit zu zeigen, wie sich ihre Interpretation von Core Klängen anhört. Das Quintett spielte sowohl bekannte (“Unbreakable”), als auch neue Songs (“Heal Me To Death”). Der Stil der Deutschen lässt sich am besten als old school Metalcore beschreiben. Neue Elemente blieben außen vor und der Erfolg gab ihnen recht. Sind sie doch regelmäßig in den deutschen Albumcharts vertreten.

Schließlich startete der Headliner des Abends – Bury Tomorrow – pünktlich um 19.45 Uhr ihr Set. Da es mittlerweile schon dämmerte und dunkel wurde, kam das Bühnenbild der Engländer noch besser zur Geltung. Eine tolle, stimmungsvolle Lightshow und Feuerfontänen unterstrichen den Metalcore des Sextetts. Sänger Cameron war vom Grazer Publikum begeistert. Der Fakt, dass an einem Sonntag enorm viele Zuschauer kamen und gute Stimmung verbreiteten, war für Cameron nicht selbstverständlich. Auch für Bury Tomorrow war das Konzert der Startschuss ihrer Europa Tour. Der Sänger sprach von Gleichheit der Menschen, ganz egal woher sie kommen und welche Einstellung sie haben. Er begrüßte den Zusammenhalt der Szene und wies auf die Wichtigkeit dieser Tatsache hin.

So viel zu den Impressionen vom Core & More. Hier könnt ihr noch ein Interview mit Any Given Day anhören.

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